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Agulo

Auf der zweitkleinsten der Kanarischen Inseln, La Gomera, liegt ein hübscher Ort für Tagesausflügler, direkt hoch oben auf einem Felsvorsprung über dem Atlantischen Ozean. Agulo sagt man, ist eines der bezauberndsten Dörfer der ganzen Insel und zudem die kleinste Gemeinde von La Gomera. Den Strand des Ortes erreicht man nach einem Abstieg über Treppenstufen, Agulo liegt 250 Meter über dem Meer. Der malerische alte Ortskern hat noch viel zu erzählen aus der Kolonialzeit. Auch maurischer Einfluss ist erkennbar, die kleine Dorfkirche "Iglesia de San Marcos" ist immer einen Besuch wert. Die gläubige Gemeinde lebt vom Anbau ihrer Bananen, vom Fischfang, der Agrarwirtschaft und sie stellen köstliche Weine her. Der Ort beherbergt in seinem Gotteshaus eine Christusfigur welche von Pérez Donis erschaffen wurde. Agulo auf La Gomera liegt im Norden der Insel, Teneriffa ist nicht fern. Und so kommt es, dass man bei klarem Wetter einen traumhaften Blick auf den höchsten Berg Spaniens, den Pico del Teide, auf Teneriffa genießen kann.


Alajeró

Alajeró ist Gemeinde und Ort zugleich. Die Gemeinde im Süden La Gomeras besteht aus den Ortschaften Alajeró, Antoncojo, Aguayoda, Barranco de Santiago, Guarimiar, Imada, Playa de Santiago, Quise, Targa und Benchijigua. Auf rund 50 qkm Fläche leben ca. 2000 Menschen ein überaus beschauliches Leben in 800 Meter Höhe über dem Meer. Vor dem traumhaften Bergpanorama der Insel La Gomera bietet der kleine gleichnamige Ort Alajeró zauberhafte Unterkünfte für jedes Budget. Alajeró ist Verwaltungssitz der Region, Ruhe und Entspannung werden hier groß geschrieben. Hier kann man hier einen wild wachsenden Drachenbaum bestaunen, ausgiebige Wanderungen unternehmen und kulturelle Schätze gibt es ebenfalls, so ist die kleine Pfarrkirche Iglesia San Salvador del Mundo des Ortes bereits aus dem Jahr 1512. Alajeró befindet sich unweit Playa Santiago und dem Flughafen der Insel La Gomera. Die Menschen leben hauptsächlich vom Tourismus in Alajeró, wobei dieser nicht über ein Mittelmaß hinausgeht. Sehenswert sind zudem die weiteren kleinen hübschen Gotteshäuser Ermita San Isidro und Ermita del Buen Paso sowie die Wassermühle von Pastrana.


Alojera

Hoch über den Klippen des Atlantiks, schwarzer Sandstrand und eine schäumende Brandung. Endlose Sicht auf die Weiten des Ozeans, das bietet der kleine Ort Alojera, im Nordwesten der Kanarischen Insel La Gomera. Wer Ruhe und Entspannung sucht kommt nach Alojera. Die Playa de Alojera bietet Sonnenhungrigen durch eine Mole geschützte Liegemöglichkeiten. Wenige kleine Apartments im Ort bieten preiswerte Unterkünfte und die hübschen kanarischen Restaurants servieren leckere traditionelle Speisen zu ebenso guten Konditionen.


Chipude

Noch ein Bergdorf nahe dem Nationalpark Garajonay, mit traumhafter Kulisse des Tafelbergs, ganzjährig gutem Klima und einer Abgeschiedenheit um richtig auftanken zu können, ist der Ort Chipude auf La Gomera. Eine Kirche aus dem Jahr 1540 und die außergewöhnlichen Felsformationen des Berges La Fortaleza sind Grund genug um Wandergesellen an diesen Ort auf die Hochebene zu locken und ihm noch etwas Kultur mitzugeben. Hier zeigt sich La Gomera von seiner schönsten Seite.


Chorros de Epina

Unscheinbar aber von großem Wert - die Quelle 'Chorros de Epina' auf La Gomera liegt am Wegesrand eines Lorbeer- und Heidemischwaldes an der Landstraße Richtung Vallehermoso. Die Gomeros lieben ihr Wasser, es soll eine heilende Wirkung besitzen und der Liebe dienlich sein. Jedenfalls ist die Chorros de Epina an den Wochenenden ein viel besuchter Ort einheimischer Familien. Sie füllen sich das Wasser ab in Flaschen um es mit nach Hause zu nehmen, nebenbei Grillen sie gemütlich und verbringen einen freien Tag in der wunderschönen Umgebung. Das Wasser ist sehr gesund, da Ph-neutral und nitratfrei.


El Cedro

Fruchtbar und auf einer Höhe von 850 m liegt das Tal in dem das kleine Dorf El Cedro eingebettet ist. Umgeben von dem bekannten Nebelwald liegt der kleine Ort auf La Gomera am Rande des Nationalparks Garajonay. Herrliche Wanderungen können hier unternommen werden. Als kleines Highlight gibt es einen unterirdischen Gang. Ihm folgend durchquert man dabei den Berg La Montananeta. Genießen Sie in dieser romantischen Umgebung zauberhafte Urlaubsstunden, ein ganzjährig mildes Klima und verträumte Sonnenuntergänge.


El Cercado

Schon von weitem kann man sie riechen - die Töpferkunst aus den Steinöfen im Ort El Cercado auf der Kanarischen Insel La Gomera. Das kleine Bergdorf im Hochland mit den bunt gefleckten Steinhäuschen lohnt einen Besuch. Drei Damen aus dem Örtchen haben sich dem alten Töpferhandwerk verschrieben, ganz traditionell und manuell. Ihre Keramik bieten sie auch zum Kauf an. Weiterhin kann man in den urigen Lokalen traditionell kanarische Speisen genießen und den Tag bei einem wunderbar gehaltvollen Tropfen Rotwein ausklingen lassen. Der Plausch mit Einheimischen ist inklusive. El Cercado ist eines dieser ursprünglichen Orte, die sich ganz reizvoll in Terrassenform in die Landschaft gegliedert haben und ein beschauliches Leben aus Landwirtschaft und Handwerkskunst führen.


Hermigua

Traumhaft schön gelegen, terrassenförmig in die Felsen gebaut, zwischen 175 m und 400 m Höhe, so idyllisch geht es in Hermigua auf La Gomera zu. An der Nordostküste der Kanarischen Insel verteilt sich die Streusiedlung auf einer Länge von mehr als 4 km, es gibt keine Bettenburgen. Pauschalurlauber sind hier verkehrt, das Dorf ist dem Ökotourismus zugewandt, verfügt dabei über rustikale Fincas und traditionelle Landhäuschen im kanarischen Stil, die paradiesische Ausblicke auf den Atlantischen Ozean versprechen. La Gomera bietet ganzjährig ein mildes Klima. Hermigua besitzt am Ufer das einzige Meerwasserschwimmbecken von La Gomera. Alte steinerne Pfosten zeigen noch heute gleich nebenan die Verladestation früherer Zeiten. Bananen wurden so von den Klippen aus auf Schiffe verladen, ohne dass die Frachter bis an den Strand auflaufen mussten. Denn einen richtigen Hafen hat Hermigua nicht. Erreichen kann man den hübschen Ort mit einer gemäßigten Infrastruktur per Bus, aus Richtung San Sebastian klappert das Gefährt drei bis viermal täglich den Ort Hermigua ab, und nimmt dann seine Fährte weiter nach Agulo und Vallehermoso auf. Erwarten Sie keine festen Busfahrpläne. Hier ticken die Uhren etwas langsamer. Mit spanischer Gemütlichkeit erlebt man in Hermigua den Tag.


La Laja

Unter Palmen in einer Natur wie sie umwerfender kaum sein kann. Das kleine Bergdorf La Laja liegt zentral zur Hauptstadt San Sebastian auf der Kanareninsel La Gomera und gleichzeitig nahe dem Nationalpark Garajonay. Tiefe Schluchten und üppige Berghänge prägen die Landschaft. In La Laja ist kein Platz für Hektik. Hier genießt man Momente voller Harmonie und Ruhe.


Las Hayas

Wandern, mit viel Gefühl für die Schönheit der Natur. Jeder Urlauber mit Sinn für diese Augenblicke ist in der Gegend rund um die in 1000 Meter Höhe gelegene Streusiedlung Las Hayas, auf La Gomera, richtig. Das hübsche Bergdorf liegt am Rande des Nationalparks Garajonay und bietet seinen Gästen hübsche Unterkünfte in urigen Fincas unter Palmen.


Los Organos

Die Orgelpfeifen, wie sie liebevoll genannt werden, sind an der Küste von La Gomera empor ragende Basaltröhren vulkanischen Ursprungs. Imposant und äußerst beeindruckend zu sehen, wie das Meer in vielen Millionen Jahren eine Fläche von 200 m Breite und 80 m Höhe freilegte und somit dem Besucher Einblick in das Innere eines Vulkanes gewährt. Dieses zauberhafte Naturschauspiel lässt sich per Schiff ideal erkunden, die Sicht vom Land ist nur eingeschränkt möglich. Die an der Klippe von Punta de las Salinas in der Gemeinde Vallehermoso befindlichen Röhren sind aus der Ferne nur vom Ort Arguamul aus zu sehen.


Playa Santiago

Playa Santiago, ein kleiner Hafenort auf der Kanarischen Insel La Gomera, direkt an der Atlantikküste gelegen, hat sich seine Beschaulichkeit weitestgehend erhalten können. Kleine bunte Fischerboote treiben romantisch im Meer, die Gegend ist umgeben von Bananenplantagen, im Rücken ragen Felsmassive gen Himmel. Die Plaza del Carmen im alten Ortskern ist ein beliebter Treffpunkt während der Siesta und am Abend. Ein netter Plausch in der trägen Mittagszeit, eine gute Tasse Kaffee, ein Blick aufs Meer. Playa Santiago kommt ohne Massentourismus aus. Einige wenige Hotels gibt es dennoch. Angekurbelt durch den Besitzer des Fährbetriebes Fred Olsen, der zwischen La Gomera und den anderen Kanarischen Inseln verkehrt, entstanden in seinem Auftrag hier ein paar touristische Einrichtungen. Heute ist Fred Olsen der größte Arbeitgeber der Insel La Gomera.


Roque Cano

Oberhalb von Vallehermoso hebt er sich empor, der markante Vulkanschlot Roque El Cano. Gern wird Vallehermoso als Ausgangspunkt für Wanderungen zum Roque El Cano angepeilt. Parkmöglichkeiten bestehen in Vallehermoso am Spielplatz. Ihn finden Sie an der Hauptstraße Richtung Agualo. Die Bergtour zum Wahrzeichen von Vallehermoso stellt mittelschwere Anforderungen dar. Während Vallehermoso in 186 m Höhe liegt, befindet sich der Gipfel des Roque Cano auf 590 m. Sorgen Sie für festes Schuhwerk, ausreichende Wasservorräte und eine mittlere Kondition sollte vorhanden sein, denn die Wanderung wird rund 4 Stunden Zeit in Anspruch nehmen. Dabei ist besonders der Abstieg vom Roque El Cano mit Vorsicht zu genießen. Der gepflasterte Pfad kann steil und anstrengend sein. Alles in allem ist ein Tag in den Bergen von La Gomera ein echtes Highlight. Traumhaft grüne Schluchten werden Ihnen begegnen, zauberhaft üppige Landschaften sie begeistern.


San Sebastian

Die Haupt- und Hafenstadt der Kanarischen Insel La Gomera liegt direkt in einer Bucht des Atlantischen Ozeans. San Sebastian de la Gomera ist Dreh- und Angelpunkt der Insel, kulturell wie auch wirtschaftlich. Herrlich gelegen an der Schlucht Barranco del Cabrito ist San Sebastian mit rund 7.000 Einwohnern die größte Stadt La Gomeras. Die Gomeros sind ein ruhiges Völkchen, gern treffen sie sich zu einem Plausch auf den Bänken der gepflegten Plazas unter den Lorbeerbäumen der Stadt, der Plaza de Las Americas und am Brunnen Pozo de La Aguada. Sehenswertes hat die Stadt genügend zu bieten, so sollten Besucher unbedingt in dem Museum Casa de Colón vorbeischauen und die hübsche Kirche Iglesia de La Asunción nicht versäumen. Eine Wanderung im Naturpark von Majona ist ebenso ein Erlebnis wert wie der Anblick des Felsen Los Roques. San Sebastian de la Gomera ist keine typische Inselhauptstadt, hier kommt so schnell keine Hektik auf. Emsiges Treiben kann man es bezeichnen, was da allerdings am Yachthafen von San Sebastian de la Gomera passiert. Der Fährverkehr zu den Nachbarinseln Teneriffa, La Palma und El Hierro wird hier abgewickelt. Aber der Ort sollte nicht nur Durchgangsverkehr sein, ein Bummel entlang der hübschen verwinkelten Gassen im Ortskern, das kanarische Flair der größten Metropole der Insel zu schnuppern, gehört zu jedem guten La Gomera Aufenthalt dazu.


Valle Gran Rey

Ein fruchtbares Tal mit Obstplantagen und einer Reihe wunderschön gelegener kleiner Ortschaften auf La Gomera, jedes versprüht individuellen Charme, das ist das 'Tal des großen Königs' Valle Gran Rey im Atlantischen Ozean. Zu einem der beliebtesten Urlaubsziele La Gomeras hat sich die Senke gemausert. Dementsprechend ist auch die Infrastruktur angepasst. Bootsausflüge werden geboten, das Tal hat ideale Bedingungen für ausgedehnte Wandertouren zu bieten, das Meer ist klar und ein wunderschönes Tauchgebiet. Im Hafen des Valle Gran Rey geht es derweil turbulent zu. Personenfähren legen hier ab, zur großen Nachbarinsel Teneriffa.
Lomo de Balo El Hornillo

El Guro El Guro El Guro



Vallehermoso

Die größte Gemeinde der Kanarischen Insel La Gomera ist Vallehermoso mit seinen Ortschaften Chipude, Alojera, Epina und El Cercado. Sie erstreckt sich über knapp 120 qkm, von La Rajita im Süden bis hoch in den Norden der Insel, zum Punta de Los Organos, dem Orgelpfeifenfelsen.

Im Norden La Gomeras findet man zahlreiche alte Verladestationen, Zeitzeugen des Exportbooms. So auch in der Region Vallehermosos. Bananen wurden hier hauptsächlich verschifft. Überreste sind auch heute noch nahe dem Strand von Vallehermoso zu entdecken. Gegenwärtig ist die Gegend um Castillo del Mar, die Bananenrampe, ein touristischer Treffpunkt mit Cafés und Restaurants. Vallehermoso bietet aber mehr als die Steine aus früheren Zeiten und das künstlich angelegte Badeparadies 'Parque Maritimo'. Vallehermoso besitzt drei Talsperren, die das nötige Nass zur Bewässerung der Plantagen an den Hängen speichern. Die Bevölkerung pflegt mit viel Hingabe ihre hübschen weißen Häuschen. Die Streusiedlungen sind hier terrassenförmig in die Hänge des Vulkans Roque Cano gebaut. Dank des milden Klimas können die Bewohner gut von dem Ertrag der Landwirtschaft aus Aprikosenanbau, der Zucht von Äpfeln, Pflaumen, Birnen und Bananen leben. Die üppige Vegetation macht auch den Weinanbau auf La Gomera möglich. Vallehermoso ist eine romantische Region die einen Besuch immer lohnt!



















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