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Menorca

Menorca ist mit einer Länge von etwa 50 km und einer Breite von 16 km die zweitgrößte Insel der Balearen, einer zu Spanien gehörenden Inselgruppe im Mittelmeer, zu der darüber hinaus noch Mallorca, Ibiza und Formentera zählen. Menorca, die östlichste dieser Inseln, liegt etwa 40 km nordöstlich von Mallorca. Sie hat sich zu einem großen Teil ihren traditionellen Charakter bewahrt und viele Einheimische leben heute noch von den typischen Erwerbsarten, nämlich der Viehzucht oder Lederverarbeitung. Die Landschaft Menorcas ist, wie die der übrigen Baleareninseln, geprägt von zahlreichen Waldgebieten, Mandelbäumen, wunderschönen Küsten und sandigen Buchten.

Menorca bietet dem Urlauber neben diesen landschaftlichen Attraktionen zahlreiche Spuren und Zeugnisse der Geschichte, die durch die britische Besatzung geprägt ist. In der Hauptstadt Mahon, die an der Ostküste gelegen ist, finden sich noch etliche Gebäude, die aus dieser Zeit erhalten geblieben sind. Ein Muß bei der Erkundung der Hauptstadt sind beispielsweise das Rathaus (Casa Consistorial) oder die San Francisco-Kirche. Neben zahlreichen Museen, die die Geschichte der Mittelmeerinsel dokumentieren, lohnt sich ein Besuch der Altstadt und vorallem des Hafens mit seiner ganz eigenen Atmosphäre.

Über eine gut ausgebaute Straße erreicht man von Mahon aus Ciudadela, die ehemalige Inselhauptstadt am westlichen Ende Menorcas. Das Kerngebiet dieser Stadt hat sich die typische Tradition bewahrt und lässt den Besucher die spanische Atmosphäre hautnah spüren und erleben. Das Stadtbild ist geprägt von mittelalterlichen Kirchen, eleganten Palästen sowie der beeindruckenden Kathedrale.

Zahlreiche Buchten und herrliche Sandstrände laden auf der ruhigen Insel, die von der Unesco zum Biosphären-Reservat erklärt wurde, zum Baden ein. Während der Norden eher einen rauhen Charakter hat, der durch die zerklüftete, fjordähnliche Küste bestimmt wird, ist der Süden Menorcas eine von Schluchten durchzogene Ebene mit ausgedehnten Sandstränden. Im Zentrum der Insel, nahe dem Ort Es Mercadal, ragt mit einer Höhe von 357 m der Monte Toro empor, der höchste Berg der Insel, der einen beeindruckenden Rundblick über Menorca erlaubt. Die geografischen Unterschiede zwichen Norden und Süden führen dazu, dass der Süden touristisch wesentlich erschlossener ist. Zu den schönsten Buchten des gesamtem Mittelmeerraumes zählt die im Süden der Insel gelegene Cala Galdana, die zugleich für die touristischen Anfänge Menorcas in den 70er Jahren steht. Den mit etwa 3 Kilometern längsten Sandstrand der Insel findet man in Son Bou, einem beliebten Anlaufpunkt für Familien mit Kindern, die an diesem feinsandigen und breiten Strand bestens aufgehoben sind. Weitere touristisch bedeutende Orte sind beispielsweise Cala‘n Bosch mit seinem Yachthafen oder Son Xoriguer mit zahlreichen Wassersportmöglichkeiten.


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